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Präambel (in der Satzung 1. Anhang) des eingetragenen, gemeinnützigen Vereins

ABACUS e.V.

-  Wir  sind dafür,  Ideale zu haben und sich an ihnen zu orientieren, wie den Idealen der Menschlichkeit, der Gerechtigkeit und der Freiheit.   

-  Wir wissen, dass die Rahmenbedingungen des Lebens in der Zukunft,  im Verhältnis zu denen der Gegenwart und der Vergangenheit, verbesserbar sind und verbessert werden können. 

-   Unsere  Erde ist da, Realität und nicht durch Menschen nachhaltig zu verändern, sie verändert sich stetig nach kosmischen Gesetzen.  Der  Mensch ist diesen Veränderungen der Erde ebenso unterworfen.  Aber er kann sich und seine Gesellschaft  durch eigenen Willen  verbessern und  verändern. 

-  Seit dem ersten Erscheinen der Menschen auf unserer Erde haben sich das Leben der  Menschen und ihre Lebensformen stetig für eine immer größer werdende Zahl  verbessert.  Das gilt auch für die vom Willen und den Taten der Menschen abhängigen Chancen.  Menschen können sich  ethisch  motivierte  Rechtsrahmen und soziale Ordnungen schaffen.

-  Wir sind uns sicher, dass jede Behinderung dieser Tendenz dort entsteht, wo versucht   wird,  Herrschaft über den freien Willen, die Freiheit des Gewissens, die  Gedanken, den Glauben, die Ideen und die wirtschaftlichen Grundlagen und Quellen  zu bekommen.    

-  Wir stellen fest: die Verbesserung der Lebensrahmen  ist immer  Frucht der menschlichen Arbeit und Anstrengung. Ihre Fähigkeit zur Kritik am jeweils Bestehenden. Dem neugierigen Wissensdurst und Erfindungsvermögen.  Deshalb nennen die Anthropologen den frühen Vorfahr der Menschen „homo ergaster", "den Handwerker“.   Das gilt auch für die kulturellen und schöpferischen Taten der Menschen.

-   Die Vergrößerung des Wissens und der Bildung und deren Konsequenzen im Handeln haben die Welt verändert und die Gesellschaftformen geschaffen. Das gilt auch für  die Glaubensbilder. Religiöse Glaubensbilder, dogmatische Ideologien und deren Herrschaftswillen behindern diese Entwicklung. Der Fortschritt kommt durch die Menschen selbst.

-  Aufklärung heute ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstgewählten Unmündigkeit.

-  Wir haben erkannt:  Das ethisch begründete Recht mit seinem Gerechtigkeitsanspruch, des Menschen geistige Leistung,  seine Fähigkeit zur Nächstenliebe, seine Übernahme von Verantwortung über die Vertretung seiner realen Interessen hinaus,  können  Gesellschaften menschlich  und sozial  werden lassen.  Die   Erfindungskraft des Menschen hat das Leben erleichtert.  Die Fähigkeit  zur ständigen Erneuerung und Verbesserung ist der ewige Antrieb des Menschen ebenso wie es seine Fähigkeit zur Liebe,  zum Mitgefühl und sein Gerechtigkeitsinn sind.   

-  Wir lehnen  an jeder Stelle und in allen Organisationsformen, jede Diskriminierung von einzelnen Menschen oder Menschengruppen nach Herkunft, Geschlecht oder religiösem Glauben ab.

-  Wir nennen unseren Verein deshalb „ABACUS“, weil das konkrete einfache Gerät zum abstrakten Rechnen ein Sinnbild ist  für die abstrakte Vorstellungskraft und das logische Denkvermögen des Menschen

-  Wir haben uns  das Bild des geschliffenen Glassteins als Sinnbild dafür gewählt, dass meisterhaftes und kenntnisreiches Handeln des Menschen spektrale Farben in weißes Licht verwandeln kann und umgekehrt.  Das gilt sinnbildlich für seine gesamten Fähigkeiten des zielgerichteten Handelns.

- Wir benutzen, um unsere Sicht bildhaft auszudrücken, das  Bild des aufgehenden Morgenlichts, der

 aufgehende Sonne. Das Licht erhellt den kommenden Tag.

-  Wir wollen Brücken bauen statt Unterschiede zu suchen. Wir legen die Geschichte und die Inhalte weder fest noch aus.  Bei uns, einem gemeinnützigen Verein,  sind alle Menschen guten Willens, welche sich der humanistishen und freimaurerischen Ethik zugehörig fühlen oder sich für das Freimaurertum und die Angebote des Vereins  interessieren, herzlich willkommen.

-  Wir fühlen uns den Gedanken der Aufklärung, der Moderne und Postmoderne, dem Freidenkertum und dem grundsätzlichen Pazifismus mit seiner Akzeptanz der Selbstverteidigung. verpflichtet.  Ziele sind nie zu erreichen, wenn die angewandten Mittel zu den Inhalten der Ziele im Gegensatz stehen.

-  Wir erkennen in der  humanistischen und freimaurerischen Ethik ein Angebot für freie Menschen, freie Gedanken und neue Konzepte von Gesellschaften, Staaten und Wirtschaften. Diese Ethik beinhaltet viele  geistige, kulturelle und freiheitliche Impulse..

Wir wollen eine Plattform bieten für Begegnungen, Diskussionen und Voraussichten und dabei die Möglichkeiten und Chancen von Bildung und Wissenschaft nutzen. 

Alle in diesem Anhang der Satzung aufgeführten Zitate  spiegeln  unser geistiges Selbstverständnis wider.  Sie sind ausgewählt wegen ihres  sinngemäßen Bezugs zu vielen Grundsätzen, Grundwerten und Idealen, denen sich  der Verein verpflichtet fühlt

Dabei gilt  der Text und die darin erkennbare Aussage nur für die tatsächlich hier aufgenommenen Zitate, Texte, Dokumente, Schriften und Bücher und nicht etwa für mögliche andere Teile der aufgenommenen Texte oder jedwelche andere  Veröffentlichungen der Autoren, deren Biografien oder sonstigen Auffassungen.

Diese Satzung zählt an ihrem Anfang wichtige Astronomen, Naturwissenschaftler, Botaniker, Chemiker, Physiker,  Erfinder und Ärzte auf. Diese haben das Leben, mit ihrem Denken, Erfinden, Entdecken und Forschen tatsächlich und konkret besser gemacht, menschlicher, freier und schöner. In diesem Sinne erklären wir:    

        Wissen, Erkenntnis und Wissenschaft sind  nie gefährlich, sie sind prinzipiell gut , waren und sind es gerade für die Zukunft:  Entscheidend ist immer, wer nutzt Erkenntnis und Wissenschaft für welche Ziele. Sie werden bei Nutzung  auf der Basis humanistischer Ethik unersetzbare Träger von Hoffnung für ein immer besser werdendes Leben! 

        Menschenfeindlich, inhuman und gefährlich sind nicht Erkenntnis und Wissen, es sind die Taten von Menschen und Mächten, die das Wissen, die Erfindungen und Entdeckungen und die damit verbundenen Erkenntnisse und Möglichkeiten für eigene, eigennützige, und menschenfeindlichen Ziele missbrauchen. 

       Gegen neues Wissen und neue Erkenntnis treten stets nur die an, die um ihre Macht  und deren Ressourcen fürchten. Missbrauch des Wissens geschieht nur durch die, welche mittels neuem Wissen und Erkenntnis Macht erlangen wollen

        Wir stehen für den Gebrauch von neuem Wissen und neuer Erkenntnis, damit sich das Leben der  Menschen  in Würde, Achtung, Toleranz und Miteinander gestalten kann. Wir blicken auf die aufgehende Sonne am Horizont des künftigen Lebens.           

 Zitate- Sammlung (in der Satzung Anhang 2) Die Zitate sind, wie die Präambel Bestandteil der Satzung

Zitate, welche die Tendenz und Richtung unseres Denkens und Handelns in Grundsätzen, Grundwerten, Idealen zeigen. 

1.        „Alles was heute Realität ist, war zuvor nur Teil eines unrealistischen Traumes.“

William Blake 

2.       „Draußen liegt, neben dem, was richtig und dem was falsch ist, ein riesiges Feld. Dort werden wir uns treffen.“

Mevlana Jalaluddin Rumi 

3.       „Ein Mensch ist weise, solange er auf der Suche nach der Weisheit bleibt“

 „aus der Weltbürger“ von Goldschmith

4.       Man entdeckt keine neuen Erdteile, ohne den Mut zu haben, alte Küsten aus den Augen zu verlieren.

Andre Gide

5.       Glaube denen, die die Wahrheit suchen  und zweifle an denen, die sie gefunden haben.

Andre Gide 

6.       „Wer noch nie einen Fehler gemacht hat, hat sich noch nie an was Neuem versucht.“

Albert Einstein

7.       „Wer  A sagt, muss nicht B sagen, er kann erkennen, dass A falsch war.“

Bertolt Brecht

8.       „Eine Erkenntnis von heute kann die Tochter eines Irrtums von gestern sein.“

Marie von Ebner Eschenbach

9.       „Alle Dinge enden, wenn ihre Anfänge nicht intakt gehalten werden. Lasst uns nicht Blumen züchten sondern Knospen.

Charlotte Wolff

10.   „Nur für die Erbärmlichen ist die Welt erbärmlich, nur für die Leeren leer“.

 Ludwig Feuerbach

11.    Das menschliche Wesen ist dem menschlichen Tun davongelaufen. Trotz unserer Kenntnisse verhalten wir uns immer noch so wie Höhlenmenschen.

Friedrich Dürrenmatt

12.    „Kein Wissen ist böse, keine Erkenntnis, keine Information, keine Wissenschaft. Böse sind Menschen, nur Menschen, die Wissen und Informationen gegen die Menschen wegen eigener Ziele missbrauchen“

Anonymus

13.    „ …   zurück zu den Quellen ist. Wir müssen durch einen verkalkten Traditionalismus, durch widerlegten Akademismus hindurch eine lebendige Tradition wieder aufnehmen.“

Eugene Ionesco

14.    „Mensch sein heißt Verantwortung fühlen: sich schämen beim Anblick einer Not, auch wenn man offenbar keine Mitschuld an ihr hat; stolz sein über den Erfolg der Kameraden; seinen Stein beitragen im Bewusstsein, mitzuwirken am Bau der Welt.“

Antoine de Saint-Exupéry

15.    „Sei mit dir nie zufrieden, außer etwa episodisch, so dass deine Zufriedenheit nur dazu dient, dich zu neuer Unzufriedenheit zu stärken.

Christian Morgenstern

16.    „Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden.“

Philipp Rosenthal

17.    „Je mehr Du Dich selbst liebst, desto mehr bist Du Dein eigener Feind“

Marie von Ebner-Eschenbach

18.    „Das schlimmste Übel, an dem die Welt leidet, ist nicht die Stärke der Bösen, sondern die Schwäche der Guten.“

Romain Rolland

19.    „Das Schicksal des Menschen ist der Mensch“

Berthold Brecht 

20.    „Der Tiefenpsychologie verdanken wir die Einsicht, dass die wahren Mysterien weder eleusisch noch tibetanisch, weder transzendent noch okkult, sondern alltäglich sind.“

Kurt Marti 

21.    „ …die Übung der Stille fehlt uns. Der Lärm hält uns in seinem Bann aber noch mehr die uns bewegenden Gedanken und Gefühle. Meditation ist der Ausgangspunkt dafür, die Gedanken weiterziehen zu lassen, den Gedankenfluss zu beherrschen statt von ihm beherrscht zu werden. Meditation ist kein Zwiegespräch mit äußeren Kräften sondern mit eigenen.“

Karlfried Graf Dürckheim

22.    „Viele große Forscher haben sich geirrt – und damit die Wissenschaft vorangetrieben“

Anonymus 

23.    Symbole sind verdichtetes Wissen, Erfahrung und Erinnerung von einzelnen Menschen und von vielen Generationen zur schnellen und einfachen Erinnerung an Geschehenes und Erlebtes. Symbole sind keine Zeichen aus fremden Welten, sie zeigen menschliche Erfahrung, keine göttlichen Wahrheiten. Symbole sind in ihrer Wahrnehmung und Interpretation, wie alles sonst auch, ständigen Wandlungen unterworfen.“

Nico Tachys

24.     „Vielleicht besteht die Würde des Menschen in seiner Fähigkeit, sich achten zu können.“

George Santayana 

25.    „ …ein Spiel des Zufalls, eine Puppe am Drahte des Schicksals, dieser unwürdige Zustand scheint mir so verächtlich und würde  mich so unglücklich machen, daß mir der Tod bei weitem wünschenswerter wäre.“

 Heinrich von Kleist

26.    „Schicksal: eines Tyrannen Ermächtigung für Verbrechen, eines Narren Ausrede für Versagen“

Ambrose Bierce 

27.    „Liebe ist der Entschluss, das Ganze eines Menschen zu bejahen, die Einzelheiten mögen sein, wie sie wollen."

Otto Flake

28.    „Lieben bedeutet zu einem Menschen zu halten. Liebe ist Anerkennung."

Alexander S. Neill

29.    „Humanität besteht darin, dass niemals ein Mensch einem Zweck geopfert wird.“

Albert Schweizer  

30.    …“Der große Gedanke der Humanität birgt in sich die Liebe zu allen was menschliches Antlitz trägt, die Achtung vor allen anderen Menschen und dem Willen eine neue Ordnung zu schaffen in der sich der Mensch entfalten kann und alle Menschen sich als Menschen lieben können…“

  Maxim Gorki 

31.    …“Verstand und Güte sind die beiden Pole um deren Achse sich die Kugeln der Humanität bewegen“…

32.    „Der Realist ist insofern naiv, als er nicht zur Kenntnis nimmt, dass wir alle nicht in der Welt leben, sondern nur in dem Bild, das wir uns von der Welt machen.“

Hoimar von Ditfurth

33.    „Es gibt mystischen Nebel, doch ebenso gibt es einen Nebel der Unwissenheit, dem alles, was er nicht versteht, bereits mystisch vorkommt und damit abgetan ist.“

Ernst Bloch

34.    „Kraft kommt nicht aus körperlichen Fähigkeiten. Sie entspringt dem unbeugsamen Willen.“

Mahatma Gandhi

35.     „Eigentlich werden wir als Menschen geboren – erst die geschlechtsspezifischen Prägungen und Rollenzuweisungen machen uns in ihrer realen gesellschaftlichen Praxis,  zu Frauen bzw. Männern.“

 Alice Schwarzer

36.    „Das Bewusstsein unserer Sterblichkeit ist ein köstliches Geschenk, nicht die Sterblichkeit allein sondern unser Bewusstsein davon. Das macht unser Dasein so menschlich.“

Max Frisch 

37.   „Angst ist die Hauptquelle des Aberglaubens und eine der Hauptquellen der Grausamkeit.“

Bertrand Russell

38.    „Je weniger Aberglaube, desto weniger Fanatismus, desto weniger Unheil.“

Voltaire

39.    „Der Menschheit schlimmste Geißel ist der Vorurteile Sklaverei.  Wer nur nach eignem Maßstab misst, misst seinen Nächsten nie getreu. „

 Alfred Lehner

40.    „Welch eine triste Epoche, in der es leichter ist, ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil“

Albert Einstein

41.     „Von der religiösen Intoleranz. Diese Art der Intoleranz ist die gefährlichste, eine der grausamsten Geiseln der Menschheit.“

42.    „Solange das Dogma der Intoleranz besteht, trägt die moralische Welt, den Keim des Unglücks in sich."

Helvetius

 

43.    „Niemand ist frei, der nicht über sich selbst Herr ist“

Matthias Claudius

 

44.    Helft den Ehrgeizigen nicht“

      Nikolai Gogol

45.    „Wer mit dem Strom schwimmt, erreicht die Quelle nie."

Peter Tille

46.    Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen.“

Heinrich Heine

47.    Wo  der Zugang  zu allen Büchern und Informationen,  also zu Wissen und Gedanken verboten oder eingeschränkt wird,  herrscht Gesinnungsterror. Wo Gesinnungsterror herrscht, folgt bald Folter und Mord.

Anonymus

48.     „Der Mensch unterliegt den Einflüssen der Sonne, kosmischen Energiewellen, astronomischen Gesetzen, genetischen Vorgaben, seinem persönlichen Charakter,  sozialen Prägungen, kulturellen Erfahrungen, eigenen Erinnerungen an Erlebtes und Gefühltes, seinen Wünschen und Hoffnungen. Das alles macht den Menschen aber nicht zu dem, was er ist oder werden kann. Der Mensch kann denken und  sich dabei gewahr sein, dass alle diese Einflüsse ihn zu bestimmen versuchen. Er aber ist frei. Er kann sie wirken und sich verstärken lassen, er kann sie ausblenden oder verkleinern: alles mit seinem Verstand. Der menschliche Geist ist dazu da, kein Knecht seiner eigenen Umstände und den Vorgaben seines Lebens werden zu müssen. Sein Schicksal bestimmt der Mensch selbst, denn er kann entscheiden, was er aus seinen Vorgaben macht „

Nico Tachys

49.    „Wer Gott definiert, ist schon Atheist.“

Oswald Spengler

50.    „Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass, wer die Lehren anderer Religionen ehrfürchtig studiert – ganz gleich zu welchem Glauben er sich selbst bekennt – sein Herz weitet und nicht verengt.“

Mahatma Gandhi

51.    „Der Gott, den Jesus zu verkünden kam, war alles andere als neutral. Er ergriff die Partei der Unterdrückten, der Armen, der Ausgebeuteten nicht, weil sie heiliger oder moralisch besser waren als ihre Unterdrücker. Nein er stand einzig und allein auf ihrer Seite, weil sie unterdrückt waren.“

Desmond Tutu

52.    Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet, dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat, von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen.

Galileo Galilei

53.    „Eine Religion, die der Vernunft den Krieg ankündigt, wird es auf Dauer gegen sie nicht aushalten.“

Immanuel Kant

54.   " Es gibt zwei gefährliche Abwege: die Vernunft schlechthin abzulegen und außer der Vernunft nichts anzuerkennen."

Blaise Pascal

55.     „Es gibt mehr Religionen als es Wahrheiten geben kann."

Werner Misch

56.    "Religionen sind genau sowenig ewig wie Völker. Jede Religion hat Geburt, Jugend, Alter, Tod.“ 

 Alexander Neill

57.    „Die Naturwissenschaft ohne Religion ist lahm, die Religion ohne Naturwissenschaft aber ist blind.“

Albert Einstein

58.    …“Kein Volk ist ein von Gott einzig ausgewähltes Volk der Erde, die Wahrheit muss von allen gesucht werden, der Garten des gemeinen Besten von allen gebaut….“

Herder

59.    „Es sind nicht die Gottlosen, es sind die Frommen seiner Zeit gewesen, die Christus ans Kreuz schlugen.“

Gertrud von le Fort

60.    „Was wäre aus dem Christentum geworden – wir wissen es nicht. Es ist in institutionalisierter Form aber auch zur Religion des Schwertes und des Hasses geworden.“

Alexander Mitscherlich

61.     „Der Krieg, wo er nicht erzwungene Selbstverteidigung,  … ist ein unmenschliches, ärger als tierisches Beginnen, in dem er nicht nur der Nation Mord und Bedrohung bringt, die er angreift sondern auch der, die ihn führt.“

Herder

62.    „Damit es Frieden auf der Welt gibt, müssen die Völker in Frieden leben.

Damit es Frieden zwischen den Nationen gibt, dürfen sich die Städte nicht gegeneinander erheben.

Damit es Frieden in den Städten gibt, müssen die Nachbarn sich verstehen.

Damit es Frieden zwischen den Nachbarn gibt, muss im Hause Frieden herrschen.

Damit im Hause Frieden herrscht, muss man ihn im eigenen Herzen finden.“

Lao-Tse

63.    ….“Der Krieg hat seinen eignen gut geschmierten Mechanismus, der selbsttätig läuft, der Frieden aber hängt vom Willen des Menschen ab.“

 Carl von Ossietzky

64.    „Die Abrüstung der Geister muss der Abrüstung der Waffen voraus gehen.“

Robert Schumann

65.     „Es rettet uns kein höh´res Wesen, kein Gott, kein Kaiser, noch Tribun. Uns aus dem Elend zu erlösen, können wir nur selber tun….“

Aus dem Liedtext „Die Internationale

66.     „Frei ist der Mensch, wenn er weder mit Ketten beladen, noch im Kerker eingeschlossen, noch wie der Sklave durch die Furcht vor Strafen eingeschüchtert ist.“

Helvetius

67.    „Recht ist, was der Freiheit dient“

Thomas Dehler

68.    „Besser man riskiert einen Schuldigen zu retten als einen Unschuldigen zu verurteilen.“

Voltaire 

69.    „Ich habe nicht vergessen, dass die Menschen eine Menge verschiedene Gemeinheiten begehen. Den Antisemitismus halte ich für eine der niederträchtigsten.“

Carl von Ossietzky

70.    „Eine der schauerlichsten Folgen der Arbeitslosigkeit ist wohl die, dass Arbeit als Gnade vergeben wird. Es ist wie im Krieg: Wer die Butter hat, wird frech.“

Kurt Tucholsky

71.    „Es werden so viele schöne Worte über Freiheit geredet, aber nichts in der Welt macht so unfrei wie Armut.“

Martin Andersen-Nexö 

72.    „Wenn eine freie Gesellschaft den vielen, die arm sind, nicht helfen kann, kann sie auch die wenigen nicht retten, die reich sind.“

 John F. Kennedy 

73.    „Man kann den Armen nicht helfen, indem man den Reichtum vernichtet.“

Abraham Lincoln

74.    „Den zwangsläufigen und den geraden Weg zu rationalem Handeln und humanen Fortschritt gibt es nicht. Ihm nahe zu kommen bleibt die der Demokratie innewohnende Möglichkeit.“

 Willy Brandt

75.    „Das öffentliche Leben der Staaten mit beschränkter Freiheit ist eben deshalb so dürftig, so armselig, so schematisch, so unfruchtbar, weil es sich durch Ausschließung der Demokratie die lebendigen Quellen allen geistigen Reichtums und Fortschritt absperrt.“

 Rosa Luxemburg

76.    „Der Sinn einer Idee ist ihre Verwirklichung, taugt die Verwirklichung nichts, war die Idee für die Katz.“

Hans Kaspar

77.    „Das hatten Kapitalisten und Kommunisten immer gemein: die vorbeugende Verdammung eines dritten Weges.“

Günter Grass

78.    „Ich kann mir nicht vorstellen, wie es ohne Kritik Demokratie geben kann. Damit fängt sie an.“

Michail Gorbatschow 

79.    „Kein Mensch ist gut genug, einen anderen Menschen ohne dessen Zustimmung zu regieren."

Abraham Lincoln 

80.    „Nichts, nicht einmal die modernste Waffe, nicht einmal die auf brutalste Weise schlagkräftige Polizei, nein, überhaupt gar nichts wird die Menschen aufhalten können, wenn sie erst einmal entschlossen sind, ihre Freiheit und ihr Menschenrecht zu erringen.“

Desmond Tutu 

81.    „Nichts ist schwerer und nichts erfordert  mehr Charakter als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein."

Kurt Tucholsky

82.    „Der größte Feind des Rechtes ist das Vorrecht.“

Marie von Ebner Eschenbach. 

83.    „Privilegien aller Art sind das Grab der Freiheit und Gerechtigkeit."

Johann Gottfried Seume

84.    „Wer in dem Bewusstsein lebt, im Recht zu sein, tugendhaft zu handeln und zu leben  und gerechten Zielen zu dienen oder einer besonderen, über anderen stehenden Gruppe anzugehören,  neigt leicht dazu, sich selbst, seine Haltung und sein Handeln zu überschätzen und diejenigen, welchen solches nicht zu tun  zu wollen oder zu sein  unterstellt wird, geringer zu schätzen. Das aber sind große  Irrtümer, die Selbstgerechtigkeit, Rigorosität und Überlegenheitsphantasien in sich tragen. Die Geringschätzung   anderer  Menschen, deren Meinung,  Haltung, Gesinnung,  Glauben, sind der Anfang von allen Formen der Unterdrückung und  Grausamkeit. Niemand hat das Recht sich selbst als überlegen, auserwählter und edler zu sehen und daraus Handlungen gegen andere Menschen abzuleiten oder gar zu vollziehen. Im besten Sinne für den anderen handeln zu dürfen ohne dessen tatsächliche und temporäre Zustimmung, ist eine selbstgewählte Anmaßung ohne jedes Recht dazu zu haben. Wer Kindern lehrt, die eigenen Fähigkeiten, Zugehörigkeit und Meinung höher zu achten als die von anderen, verdirbt sie und die Möglichkeiten und  Chancen ihres Lebens.

Nico Tachys

85.    „Demokratie ist gewiss ein preisenswertes Gut. Rechtsstaat ist aber wie das tägliche Brot, wie Wasser zum Trinken und wie die Luft zum Atmen und das Beste an der Demokratie und gerade dieses, dass nur sie geeignet ist, den Rechtsstaat zu sichern.“

Gustav Radbruch

86.    „Regierungen sind Segel, das Volk ist Wind, der Staat das Schiff, die Zeit das Meer.“

Ludwig Börne

87.     „Ein Staat kann nur dauern, wenn er aus sich heraus Lebenskräfte zu entwickeln vermag. Solche Kräfte entstehen aber nur aus der Spannung widerstreitender Gewalten und nur dort, in dieser Spannung ist Freiheit möglich, und nur dort, wo Freiheit ist kann ein Volk gesund und ein Staat von Dauer sein“

Carlo Schmid

88.     „Toleranz darf nicht bestehen gegenüber der Intoleranz, wenn diese nicht als ungefährliche Verschrobenheit gleichgültig behandelt werden darf. Es darf keine Freiheit geben zur Zerstörung der Freiheit.“

Carl Jaspers

89.     „Dies ist die riesige moderne Irrlehre: die Menschenseele zu ändern, um sie den Verhältnissen anzupassen, anstatt die Verhältnisse zu ändern, um sie der Menschenseele anzupassen“

Gilbert K. Chesterson

90.    „Wer will, dass die Welt so bleibt, wie sie ist, der will nicht, dass sie bleibt.“

Erich Fried

91.    „Unerquicklich ist es, mit dir zu streiten, wenn du nur verteidigen willst, was Du bist, was du warst und immer zu bleiben gedenkst. Was soll ich streiten, wenn ich nicht hoffen kann, dass Du Dich ändern willst?“

Karl Gutzkow

92.    „Es hilft nichts, das Unvollkommene heutiger Wirklichkeit zu höhnen oder das Absolute zu predigen. Lasst uns stattdessen durch Kritik und Mitarbeit die Verhältnisse Schritt um Schritt ändern.“

Gustav Heinemann

93.    „Gesellschaftliche Veränderung fängt immer mit Außenseitern an, die spüren was notwendig ist.“

Robert Jungk

Wir bauen auf die  schöpferische Kraft der Menschen. Sie ist symbolisiert, freimaurisch gesehen, in den Säulen der Weisheit also des Geistes, der Stärke also der Schaffenskraft und der Schönheit also dem Willen zur Vervollkommnung und Harmonie. Unsere Welt ist so geworden von Schöpfung bis heute, weil es neben den Denkern in Philosophie, Theologie, Literatur auch die Naturwissenschaftler gab.

Denen wollen wir unsere Satzung widmen.    

Richard Arkwright,  Georgius Agricola, Peter Apian, Carl Auer von Welsbach,  Charles Babbage, Edward Emerson Barnard, Hieronymus Bock, Leo Henrik Baekeland, Carl Benz, Henri Bessemer,  Joseph Black, Johann Friedrich Böttcher, Robert Boyle, Otto Brunfels, Robert Bunsen, Henry Cavendish,

Andreas Celsius, Rudolf Claudius, Samuel Colt, Nicolaus Copernikus, Louis Jaques Daguerre, Gottlieb Daimler,  Charles Darwin, Rudolf Diesel, Friedrich Freiherr  Drais von Sauerbronn, Thomas Edison, Paul Ehrlich, Georg Richards Elkington, Oliver Evans, David und Johannes Fabricius, John Flamsteed, Benoit Fourneyron, Benjamin Franklin, Christian Doppler, Leonhard Fuchs, Wilhelm Gilbert, Galileo Galilei, Charles Goodyear, Otto von Guericke, Johannes Gensfleisch genannt Gutenberg, Edmund Halley,  John Harrison, Philipp Matthäus Hahn, William Harvey, Hermann von Helmholtz, Johannes Helvetius, William Herschel, Heinrich Hertz, Hans Hörbiger, Robert Hook, Edwin Hubbel, James Hutton, Viktor Kaplan,  Friedrich August Kekulé,  Johannes Kepler, Robert Koch, Antoine Laurent de Lavoisier, Antoni von Leewenhoek, Justus von Liebig, Carl von Linde,  Carl von Linné,  Hendrik Antoon Lorentz, Marcello Malpighni,  Guglielmo Marconi, Simon Mayr, Robert Mayer, Gerhard Mercator, Samuel Finley Breese Morse, Dimitri Iwanowitsch Mendelejew, James Clerk Maxwell, Lothar Meyer, Peter Mitterhofer, Isaac Newton,  Alfred Nobel,  Wilhelm Ostwald, Louis Pasteur, Ferdinand Porsche,  Max Planck, Emil Du Bois Reymond, Conrad Roentgen, Carl Wilhelm Scheele, Matthias Schleiden,  Theodor Schwann,  Karl  Schwarzschild, Werner von Siemens, Isaac Meritt Singer, Georg Ernst Stahl, Wilhelm von Struve, Andreas Vesalius, Leonardo da Vinci, Wilhelm Weber,  William Thomson, Nikola Tesla, James Watt, Josiah Wedgwood.

 

 

ABACUS

 

Verein zur Pflege, Entwicklung und Förderung humanistischer und freimaurerischer Ethik im 21. Jahrhundert masonic ethos, éthos maçonnique“

 

§1       Name, Sitz, Geschäftsjahr, Vereinsregister, Symbol

 

Der Verein trägt den Namen ABACUS  Verein zur Pflege, Entwicklung und Förderung humanistischer und freimaurerischer Ethik im 21. Jahrhundert masonic ethos, éthos maçonnique“

 

1.1.      Er hat seinen Sitz in Leipzig. 

1.2.      Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

1.3.      Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden und unterliegt den Vorschriften des Vereinsrechts.

1.4.      Das Vereinssymbol ist ein mit   Brillantschliff versehenes Glasstück. 

 

§2       Zweck des Vereins

 

2.1.      Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und soziale Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung in der geltenden Fassung.

2.2.      Der Zweck des Vereins ist die Fokussierung, Erforschung und Verbreitung von humanitären,  Zielen, wie im Anhang zu dieser Satzung näher beschrieben ist. Deshalb ist der Anhang Teil dieser Satzung.

2.3.      Der Verein ist,  ausdrücklich und gewollt,  keine Freimaurerloge und keine jedwelche Art einer freimaurischen  Organisationsform. Weder strebt er irgendeine Form einer Anerkennung durch freimaurische Organisationen an, noch erwartet er eine solche, noch ist er mit einer, wie auch immer bezeichneten Großloge bzw. freimaurischen Lehrart verbunden.  Er bietet, im Gegensatz zu der überwiegenden Zahl von Freimaurerbünden keinen Platz für esoterische oder spekulative Praxis und lehnt den Ausschluss von Frauen in der Gesellschaft und damit auch der Freimaurerei, ebenso entschieden ab wie den Ausschluss von Menschen wegen deren persönlichen, religiösen oder anderer Prägungen und Eigenschaften.

2.4.      Sein beschränkter Bezug und die Erwähnung des Begriffs der „freimaurische Ethik“ gelten ausschließlich einem Bild von Ethik im Sinne von Streben nach dem Guten, dem Gerechten und dem Sozialen und keinem anderen Bezug aus der Freimaurerei.  Er will deshalb auch nicht als freimaurische Organisationsform verstanden werden. In diesem inhaltlichen Aspekt stellt sich der Verein bewusst in den Gegensatz zur gegenwärtigen allgemeinen freimaurischen Praxis.

2.5.      Durch sein Wirken verfolgt der Verein ausschließlich soziale und kulturelle Ziele und will diese realisieren durch soziale Taten des Vereins, durch seine Mitglieder und mit kulturellen Aktivitäten. Jede Einnahme des Vereins, Spenden, Zuwendungen und Nachlässe an den Verein fließen nach Abzug der Kosten vollständig in soziale und kulturelle Aktivitäten von Dritten außerhalb, die unabhängig vom Verein und seinen Mitgliedern sein müssen.

2.6.      Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:

 

2.6.1.    Begegnungen als Beitrag zur Völkerverständigung und zum Abbau von Vorurteilen gegenüber anderen Menschen, Denkformen und Glaubensprägungen.

2.6.2.    Förderung aller humanistischen und antirassistischen Gedanken und Bewegungen durch handelnde Aktivitäten.

2.6.3.    Öffentliche Veranstaltungen wie philosophische Salons, Konzerte, Ausstellungen, Vorträge, Seminare, Schriften, Synopsen,  Veröffentlichungen,   Tagungen.

2.6.4.    Diskussions- und Bildungsplattform, beider Geschlechter und für Freimaurer jeglicher Obedienz  und für alle Nichtfreimaurer.

2.6.5.    Kulturelle und soziale Aktivitäten verbunden mit eigenem Handeln.

2.6.6.    Einrichtung einer  Bibliothek und bibliothekarische Aktivitäten.

 

§3       Selbstlosigkeit

 

3.1.      Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt keine eigenwirtschaftliche Zwecke.

3.2.      Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.

3.3.      Die Mitglieder des Vereins dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten.

3.4.      Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins keine Anteile des Vereinsvermögens erhalten.

3.5.      Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§4       Mitgliedschaft

 

4.1.      Der Verein hat fördernde Mitglieder und Vollmitglieder.        

4.2.      Förderndes Mitglied des Vereins kann jede Person ab dem Alter von 18 Jahren werden.

4.3.      Vollmitglied kann jede Person werden.   

4.4.      Über den schriftlichen Aufnahmeantrag als Vollmitglied entscheidet der Vorstand des Vereins mit der Mehrheit seiner Mitglieder.

4.4.      Die Ablehnung der Aufnahme durch den Vorstand ist nicht anfechtbar. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.

 

§5       Beendigung der Mitgliedschaft

 

5.1.      Der Austritt aus dem Verein ist durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Ende des Geschäftsjahres zulässig.

5.2.      Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn sein Verhalten in grober Weise gegen die Interessen des Vereins verstößt.

5.3.      Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand des Vereins (2/3 Mehrheit).

5.4.      Dem Mitglied muss vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben werden.

 

§6       Beitrag

 

          Es wird ein Beitrag erhoben, dessen Höhe die Mitgliederversammlung festlegt.

 

§7       Organe des Vereins

 

          Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

 

§8       Der Vorstand

 

8.1.      An der Wahl zum Vorstand nehmen die Vollmitglieder teil. Wählbar sind nur  Vollmitglieder.

8.2.      Der Vorstand besteht aus

          - Erste Vorsitzende bzw. erster Vorsitzender

          - Zweite Vorsitzende bzw. zweiter Vorsitzende

          - Schriftführerin bzw. Schriftführer

          - Schatzmeisterin bzw. Schatzmeister

8.3.      Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren bestellt. Er bleibt jedoch bis zur wirksamen Bestellung eines neuen Vorstandes im Amt.

8.4.      Die Positionen sind einzeln zur Wahl in geheimer Abstimmung zu wählen. Gewählt ist, wer die einfache Mehrheit (50%+1) der Stimmen erhält.

8.5.      Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus dem Amt aus, ist der Restvorstand befugt, bis zur Neubestellung durch die Vollmitglieder ein Ersatzmitglied zu bestellen.

8.6.      Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich (§26 BGB) durch die bzw.  den 1. Vorsitzenden und die bzw. den  2. Vorsitzenden vertreten. Jeder ist allein zur Vertretung berechtigt. Die Vertretungsmacht des Vorstandes ist nach außen unbeschränkt.

8.7.      Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass die bzw. der 2. Vorsitzende nur bei Verhinderung der bzw. des 1. Vorsitzenden zur Vertretung des Vereins berechtigt ist.

8.8.      Für Rechtsgeschäfte ab einem Geschäftswert von 200 EURO ist im Innenverhältnis die vorherige Zustimmung des Vorstands  einzuholen.

 

§9       Mitgliederversammlung

 

9.1.      Die Mitgliederversammlung findet in der Regel  jährlich im 1. Quartal des Jahres statt. Sie besteht aus den fördernden Mitgliedern und aus den Vollmitgliedern.

9.2.      Die Mitgliederversammlung ist ferner einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins dies erfordert oder wenn die Einberufung von einem Zehntel aller Mitglieder unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand schriftlich verlangt wird.

9.3.      Jede Mitgliederversammlung wird von der bzw. dem  1. Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung von der bzw. dem 2. Vorsitzenden und bei dessen Verhinderung von einem weiteren Vorstandsmitglied einberufen.

9.4.      Die Einberufung erfolgt schriftlich unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen. Die Frist beginnt mit Aufgabe der Post an die zuletzt dem Verein bekannt gegebene Adresse des Mitglieds.

9.5.      Mit der Einladung ist die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung mitzuteilen.

9.6.      Die Mitgliederversammlung wird von der bzw. dem 1. Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung von der  bzw. dem 2. Vorsitzenden geleitet. Ist auch dieser verhindert, bestellt die Mitgliederversammlung einen Versammlungsleiter aus den Reihen der Vollmitglieder.

9.6.1.    Vor Eintritt in die Tagesordnung wird ein Prüfausschuss mit mindestens 3 Mitgliedern zur Prüfung der Stimmberechtigten gewählt. Auf Antrag der Mehrheit der anwesenden Mitglieder ist dieser Ausschuss auch für die Auszählung von Stimmen bei Wahlen und Abstimmungen verantwortlich.

9.7.      Jede Mitgliederversammlung ist bei einer Anwesenheit von mindestens 50% der Mitglieder beschlussfähig. Sollten weniger als 50% der Mitglieder anwesend sein, muss die Versammlung vertagt werden. Sollte gemäß Absatz 4+5 erneut eingeladen werden, ist die Versammlung beschlussfähig, auch wenn abermals weniger als 50% der Mitglieder anwesend sein sollten.

9.8.      Soweit Gesetz oder Satzung nichts anderes bestimmen, entscheidet bei der Beschlussfassung die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.

9.9.      Jedes Mitglied ist stimmberechtigt. Eine Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied ist zulässig. Es können nicht mehr als 3 Stimmen wahrgenommen werden.

9.10.    Die Art der Abstimmung wird grundsätzlich vom Versammlungsleiter bestimmt. Auf Antrag von einem Drittel der erschienenen Mitglieder erfolgt die Abstimmung schriftlich und geheim.

9.11.    Vor der Neuwahl eines Vorstands ist den Mitgliedern ein Kassenbericht, zu dem Fragen zulässig sind, vorzulegen und eine Abstimmung über die finanzielle Entlastung des amtierenden Vorstands durchzuführen.

 

§10      Protokolle

 

10.1.    Über den Verlauf der Vorstandssitzungen und der Mitgliederversammlungen sind von der bzw. dem Protokollführer jeweils Niederschriften (Protokolle) anzufertigen.

10.2.    Das Protokoll wird vom der oder dem Schriftführer erstellt. Ist dieser verhindert, so ist zu Beginn der Versammlung eine bzw. ein Protokollführer zu wählen.

10.3.    Die Protokolle sind von der bzw. dem Protokollführer und von der bzw. dem Versammlungsleiter zu unterzeichnen.

 

§11      Satzungsänderung

 

11.1.    Zur Änderung der Satzung ist die Mehrheit von drei Viertel der erschienenen Mitglieder erforderlich.

11.2.    Der Absatz 8.1. dieser Satzung kann nicht geändert werden.

11.3.    Zur Änderung des Vereinszweckes ist die Zustimmung  aller Mitglieder der Mitgliederversammlung nötig. 

11.4.    In der Tagesordnung sind zumindest die von der Änderung betroffenen Punkte der Satzung anzugeben. Eine Neufassung kann nur beschlossen werden, wenn sie in der Tagesordnung als solche bezeichnet war.

11.5.    Satzungsänderungen, die aufgrund von Beanstandungen der Satzung durch das Finanzamt oder das Registergericht notwendig werden, können auch vom Vorstand beschlossen werden.

11.6.    Die Mitglieder sind von Satzungsänderungen, die durch den Vorstand erfolgen, unverzüglich schriftlich in Kenntnis zu setzen.

 

§12      Auflösung des Vereins

 

12.1.    Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung von drei Viertel  der erschienenen Mitglieder in schriftlicher und geheimer Abstimmung beschlossen werden.

12.2.    Bei Auflösung des Vereins   fällt das Vermögen des Vereins an die Deutsche Gesellschaft für Krebsforschung.

 

 

 

 

 

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